Kostenlose Datenschutz Tools für Webseiten.
Diese kostenlosen Datenschutz-Tools für Webseiten liefern eine erste technische Orientierung. Die Compliance Werkstatt stellt einfache Online-Tools bereit, um typische Datenschutz- und Compliance-Risiken auf Webseiten sichtbar zu machen. Die Tools ersetzen keine rechtliche Einzelfallprüfung, helfen aber bei der ersten technischen Orientierung.
Überblick
Datenschutz beginnt auf der Website oft mit Technik.
Viele Datenschutzfragen auf Webseiten entstehen nicht durch Absicht, sondern durch technische Einbindungen. Ein neues Plugin lädt externe Ressourcen. Ein Cookie-Banner blockiert nicht richtig. Eine Datenschutzerklärung nennt Dienste, die technisch anders eingebunden sind.
Die Datenschutz Tools der Compliance Werkstatt helfen dabei, solche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Sie zeigen technische Hinweise, ersetzen aber keine rechtliche Detailprüfung des Einzelfalls.
Gerade für kleine Unternehmen, Vereine, Kommunen und öffentliche Stellen ist das ein sinnvoller Einstieg, um den eigenen Handlungsbedarf besser einzuschätzen.
Unsere Tools
Drei Einstiege für die Website-Prüfung.
Je nach Fragestellung können Sie mit einem schnellen Vorab-Check, dem technischen Datenschutz-Scanner oder dem Cookie-Banner-Check starten.
Webseiten-Check DSGVO
Der integrierte Vorab-Check fragt zentrale Punkte ab und gibt eine erste Einschätzung, ob bei Ihrer Website typischer Prüfbedarf bestehen kann.
- für den schnellen Einstieg
- mit verständlicher Erstbewertung
- ideal vor einer Detailprüfung
Datenschutz-Scanner
Der Scanner prüft öffentlich sichtbare technische Auffälligkeiten einer Website, etwa Cookies, Sicherheits-Header, externe Einbindungen und Datenschutzhinweise.
- technische Website-Analyse
- Hinweise zu externen Diensten
- Risikowert als Orientierung
Cookie-Banner-Check
Der Cookie-Banner-Check macht sichtbar, ob Cookies, externe Dienste oder Consent-Hinweise technisch auffällig sind und genauer geprüft werden sollten.
- Cookie- und Consent-Fokus
- erste technische Hinweise
- hilfreich bei Banner-Fragen
Was die Tools sichtbar machen können.
Die Tools prüfen keine Absichten und ersetzen keine vollständige Rechtsberatung. Sie zeigen aber, was beim Aufruf einer Website technisch auffallen kann.
Was nicht ersetzt wird
Ein Online-Tool kann nicht alle rechtlichen und technischen Fragen abschließend beantworten.
Für wen
Sinnvoll für alle, die ihre Website besser einschätzen möchten.
Die Tools richten sich an Organisationen, die eine erste Orientierung suchen. Besonders hilfreich sind sie, wenn eine Website längere Zeit nicht geprüft wurde, neue Dienste eingebunden wurden oder unklar ist, ob Cookie-Banner und Datenschutzhinweise zur tatsächlichen Technik passen.
Kleine und mittlere Unternehmen
Für Websites, Kontaktformulare, externe Dienste, Tracking, Marketing-Tools, Google Fonts, Karten, Videos oder Shop-Funktionen.
- erste Risikoeinschätzung
- Hinweise für Webdesigner
- Grundlage für Detailprüfung
Öffentliche Stellen
Für kommunale Websites, Formulare, eingebundene Dienste, Ratsinformationen, Karten, Videos oder Kontaktmöglichkeiten.
- technische Orientierung
- Prüfbedarf erkennen
- Dokumentation vorbereiten
Webseiten-Betreiber
Für alle, die wissen möchten, ob technisch sichtbare Datenschutzrisiken vorliegen können und welche Punkte zuerst betrachtet werden sollten.
- ohne Nutzerkonto
- direkt online nutzbar
- verständlich eingeordnet
Ablauf
Vom Schnellcheck zur sauberen Bewertung.
Die Tools liefern eine erste technische Orientierung. Wenn dabei Auffälligkeiten sichtbar werden, sollte geprüft werden, ob tatsächlich rechtlicher oder technischer Handlungsbedarf besteht.
Grenzen
Warum eine Detailprüfung trotzdem wichtig sein kann.
Ein Tool sieht nur einen Ausschnitt. Viele Datenschutzfragen entstehen erst durch die konkrete Konfiguration, durch Nutzerinteraktion, durch nachgeladene Skripte oder durch den Abgleich mit Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und tatsächlichen Dienstleistern.
Deshalb sollten die Ergebnisse nicht isoliert bewertet werden. Sie sind ein Einstieg, um Prioritäten zu setzen und gezielt nachzuschärfen.
Bei Prüfbedarf relevant
Weiterführende Themen
Passende Leistungen und Fachbeiträge.
Wenn aus der technischen Orientierung konkreter Prüfbedarf entsteht, helfen die passenden Leistungen und Beiträge weiter.
Häufige Fragen
Fragen zu den Datenschutz Tools.
Die wichtigsten Punkte zur Aussagekraft, Nutzung und Einordnung der Tools.
Sind die Tools eine vollständige DSGVO-Prüfung?
Nein. Die Tools bieten eine erste technische Orientierung. Eine belastbare Bewertung erfordert eine Prüfung des konkreten Einzelfalls, der tatsächlichen Einbindungen, der Datenschutzerklärung und der Consent-Umsetzung.
Ist eine Auffälligkeit automatisch ein Datenschutzverstoß?
Nein. Eine Auffälligkeit ist zunächst ein Prüfhinweis. Ob daraus ein Datenschutzproblem entsteht, hängt von Zweck, Dienst, Rechtsgrundlage, Einwilligung, Information und konkreter technischer Umsetzung ab.
Welches Tool sollte ich zuerst nutzen?
Für eine sehr schnelle Orientierung eignet sich der Webseiten-Check DSGVO. Für technische Auffälligkeiten ist der Datenschutz-Scanner sinnvoll. Wenn es speziell um Cookies und Consent geht, passt der Cookie-Banner-Check.
Kann ich die Ergebnisse direkt an meinen Webdesigner geben?
Ja, die Ergebnisse können als Ausgangspunkt dienen. Wichtig ist aber, dass technische Änderungen anschließend rechtlich eingeordnet und sauber dokumentiert werden.
Was passiert nach dem Check?
Wenn Prüfbedarf besteht, kann die Website genauer analysiert werden. Danach lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, etwa bei Cookies, externen Diensten, Datenschutzhinweisen oder technischen Einstellungen.
Website geprüft und unsicher beim Ergebnis?
Schicken Sie die Website oder das Ergebnis zur Einordnung. Danach lässt sich klären, ob eine technische Anpassung, eine rechtliche Bewertung oder eine vollständige Website-Prüfung sinnvoll ist.
